Ein kurzer Aufenthalt, der trotzdem die Essenz der Insel zeigt. Der Plan führt durch drei verschiedene Welten: den Grat über den Wolken, eine Levada im Lorbeerwald und Klippen über dem Ozean. Jeder Tag hat eine Schlechtwetter-Alternative, und den Status der Wege prüfst du bei uns live.
Der Grat über den Wolken: PR 1 vom Pico do Areeiro
Der spektakulärste Tag des Aufenthalts. Du startest am Parkplatz des Pico do Areeiro und gehst den Grat Richtung Pico Ruivo, zwischen Abgründen und einem Wolkenmeer. Starte so früh wie möglich: in der Saison ist der Parkplatz vor Sonnenaufgang voll, und morgens ist die Sicht meist am besten.
Die Überquerung kostet 10,50 EUR und verlangt eine SIMplifica-Buchung; ab Pedra Rija gilt Einbahnverkehr. Auf dem Grat weht es deutlich stärker als im Tal, eine Windjacke lohnt sich auch im Sommer.
Sperrungen werden von einem Tag auf den anderen bekannt gegeben: prüfe morgens den Status des Weges auf seiner Seite.
Praktisch: Etwa 40 Minuten mit dem Auto ab Funchal. Der Parkplatz am Gipfel nimmt nur Karte; etwas weiter unten gibt es einen günstigeren Parkplatz.
Schlechtwetter-Alternative: Wenn der Gipfel in Wolken steckt: PR 11 Vereda dos Balcões ab Ribeiro Frio, kurz und leicht, mit einem Aussichtspunkt, der auch bei schlechterer Sicht funktioniert.
Tag 2
Wasser und Lorbeerwald: PR 6 Levada das 25 Fontes
Der Klassiker von Rabaçal: die Levada führt zu einem Felskessel, in dem fünfundzwanzig Quellen austreten. Zeitweise gilt Einbahnverkehr, der Rückweg läuft dann über eine Umgehungsvariante. Die kürzere Option vom selben Parkplatz ist PR 6.1 Levada do Risco.
Nimm eine Stirnlampe mit, denn einige Varianten führen durch unbeleuchtete Tunnel. Die Steine am Wasser bleiben lange nach dem Regen rutschig.
Sperrungen werden von einem Tag auf den anderen bekannt gegeben: prüfe morgens den Status des Weges auf seiner Seite.
Praktisch: Anfahrt über die ER 221 hinauf zur Hochebene Paul da Serra; auf der langen Abfahrt mit dem Motor im niedrigen Gang bremsen.
Schlechtwetter-Alternative: Wenn der Westen im Regen versinkt: PR 9 Levada do Caldeirão Verde im Norden oder die kostenfreie Levada Nova in Ponta do Sol.
Tag 3
Ozean und Klippen: PR 8 auf der Ponta de São Lourenço
Ein völlig anderes Madeira: eine baumlose Halbinsel, roter Fels und Ozean auf beiden Seiten. Die beste Wahl, wenn die Berge in Wolken ertrinken, denn die Ostspitze behält ihr eigenes, trockeneres Wetter.
Auf der Route gibt es weder Schatten noch Wasser; geh morgens oder am späten Nachmittag und nimm mehr Wasser mit als sonst. Bei starken Böen wird die Wanderung ungemütlich, prüfe die Vorhersage vor der Abfahrt.
Sperrungen werden von einem Tag auf den anderen bekannt gegeben: prüfe morgens den Status des Weges auf seiner Seite.
Praktisch: Der Start an der Baía d'Abra hinter Caniçal liegt wenige Minuten vom Flughafen entfernt, also der natürliche letzte Tag.
Schlechtwetter-Alternative: Bei Sturm: PR 10 Levada do Furado ab Ribeiro Frio, vom Wald geschützt.
Zugaben zum Plan: für einen freien halben Tag
In einen Abend nach einem kürzeren Weg oder einen Morgen vor dem Abflug passt mehr, als der Plan vorsieht. Diese Ideen verlangen kein Umbauen der Tage.
Delfine und Wale
Touren ab Funchal und Calheta das ganze Jahr; Delfine zeigen sich fast immer, die Walarten wechseln mit der Saison. Morgens ist das Meer meist ruhiger, und bei starkem Wind sagen die Anbieter ab und erstatten den Preis.
Die Seilbahn von Funchal nach Monte ist der Klassiker des ersten Tages, und die kleine Seilbahn von Achadas da Cruz im Nordwesten, die als eine der steilsten Europas gilt, führt hinab zu abgeschiedenen Feldern am Ozean.
Katamarane entlang der Südküste, unter der Klippe Cabo Girão, teils mit Badestopp im Ozean. Eine gute Wahl, wenn die Beine einen Ruhetag brauchen; Abendtouren erwischen den Sonnenuntergang.
Der Plan ist eine Orientierung. Wegstatus, Wetter und Tourverfügbarkeit ändern sich von einem Tag auf den anderen: prüfe vor jedem Tag den Status im Katalog und die Vorhersage für die Region. Gebühren und Buchungsregeln laut SIMplifica.